Dirk Eichelbaum
Fachanwalt für Insolvenzrecht

Industriestraße 4 - 70565 Stuttgart

Tel. 0711 49 04 77 63
Fax 0711 49 04 77 64

rechtsanwalt@dirk-eichelbaum.de

 

Dirk Eichelbaum
Fachanwalt für Insolvenzrecht

Industriestraße 4 - 70565 Stuttgart

Tel. 0711 49 04 77 63
Fax 0711 49 04 77 64

rechtsanwalt@dirk-eichelbaum.de

Headerbild-Dirk-Eichelbaum-1.jpeg

Insolvenz

Kerntätigkeit des anwaltlichen Schaffens ist seit 1994 das Insolvenzverfahren als solches. Im Anschluss an über 1000 abgewickelte Insolvenzverfahren werden seit 2016 keine weiteren Bestellungen mehr als Insolvenzverwalter oder Sachwalter angestrebt.

Der Fokus liegt folglich ausschließlich auf der Beratung des Schuldenerlassen Unternehmens oder einzelner Gläubigergruppen in größeren Insolvenzverfahren. Dies beinhaltet die anwaltliche Begleitung des Unternehmens im eigenverwalteten Insolvenzverfahren bis zum Abschluss des Insolvenzplans.

Dabei kann es sich um die rechtliche Beratung, oder auch um die Tätigkeit als Organ im eigenverwalteten Insolvenzverfahren handeln. Auch hier ist die Teamarbeit mit kumulativ tätigen Experten selbstverständlich.

Durch die einseitige Fokussierung auf die Beratung im Insolvenzverfahren bleibt die monetäre eigene Interessenlage bei der Abwägung zwischen Eigenverwaltung und Fremdverwaltung außen vor.

Restrukturierung

Durch die jahrzehntelange Erfahrung in allgemeinen Restrukturierungsfragen, insbesondere aber aus über 1000 Insolvenzverfahren, über 200 Zwangsverwaltungsverfahren ist ein breiter Schatz an Erfahrungen auf diesem Gebiet gegeben.

Seit der Einführung des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) in die Insolvenzordnung im Jahr 2012 erfolgte zudem die laufende Bestellung als CRO (Sanierungsgeschäftsführer oder Generalbevollmächtigter) in eigenverwalteten Insolvenzverfahren.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei regelmäßig auf dem Erhalt des Unternehmens, der Wiedergewinnung der Wirtschaftskraft sowie der hierzu notwendigen Umstrukturierung.

Angesichts der regelmäßigen Komplexität dieser Sachverhalte ist eine abgestimmte Teamarbeit mit anderen beteiligten Experten und dem Unternehmen als solchem selbstverständlich.

Außergerichtliche Beratung und StaRUG

Krisensituationen in Unternehmen müssen nicht zwingend in der Insolvenz enden. Dies gilt insbesondere dort, wo die Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Falle einer Insolvenz nicht oder nur mit äußersten Erschwernissen fortgesetzt werden kann. Hier wird der gesamte Fokus auf eine Insolvenzvermeidung gelegt und jeweils alle strategischen Möglichkeiten gegeneinander abgewogen.

In Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/1023 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 hat der deutsche Gesetzgeber zum 1. Januar 2021 das „Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG)“ eingeführt. Das neue Verfahren soll einen gesetzlichen Rahmen für Sanierungschancen außerhalb einer Insolvenz bieten. Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie hat das Verfahren gleich zu Beginn eine aktuelle Bedeutung gewonnen. Gerne berate ich Sie über Möglichkeiten, die das StaRUG für Sie und Ihr Unternehmen bereithält.

Bereits hier weise ich aber darauf hin, dass das Unternehmen noch nicht insolvenzantragspflichtig sein darf.

Daher lohnt sich eine frühzeitige Befassung mit Möglichkeiten in der Krise. Wegen der umfangreichen Haftungsgefahren, die den Geschäftsführern sowie den Überwachungsorganen drohen, ist die Einholung einer externen Expertise auch deshalb geboten.

In komplexen Fällen wird hier auch auf das umfangreiche Netzwerk erstklassiger Spezialisten zurückgegriffen.

Soweit ein Unternehmen mit seinen Beratern bereits in einer solchen Situation weit fortgeschritten ist, kann der Prozess auch in der Mediation zum Aufweichen verhärteter Fronten gestaltet werden.

Die bereits entwickelten juristischen und betriebswirtschaftlichen Lösungen können hier nochmals überarbeitet werden und so Haftungsrisiken vermieden werden.